Vom Forschungsprojekt zur realen Community
Die Treffen starteten im Herbst 2024 in Graz und finden seither wöchentlich statt. Begleitet werden sie von einer angestellten Sozialarbeiterin. Im Gegensatz zu klassischen Selbsthilfegruppen müssen Teilnehmer*innen keine organisatorischen Aufgaben übernehmen, können das Programm jedoch aktiv mitgestalten: von Gesprächsthemen bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten.
Ziel des Projekts ist es, Frauen* langfristig beim Aufbau eines stabilen und gesunden sozialen Umfelds zu unterstützen und gleichzeitig einen sicheren, niederschwelligen Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung zu schaffen.
Die Gruppen werden bewusst klein gehalten, um einen persönlichen und geschützten Rahmen zu ermöglichen.

Branding & visuelle Identität
Die gesamte visuelle Identität von Mutausbruch wurde von Ecosocial Mind entwickelt, von Naming und Logo bis hin zum vollständigen Corporate Design.
Der Name verbindet „Mut“ mit dem Bild eines Vulkanausbruchs. Vulkane stehen für Kraft, Veränderung und langfristige Prozesse. Obwohl ein Ausbruch zunächst zerstörerisch wirken kann, schafft Vulkanerde die fruchtbarste Grundlage für neues Wachstum. Genau diese Symbolik steht sinnbildlich für den Weg in eine gewaltfreie und selbstbestimmte Zukunft. Auch das Logo greift diese Idee auf: Die Buchstaben M und A wurden so kombiniert, dass sie wie ein Vulkan wirken, aus dem ein Stern hervortritt. Als Symbol für Mut, Hoffnung und Empowerment.
Das visuelle Erscheinungsbild kombiniert ruhige Creme- und Orangetöne mit weichen, farbigen Mesh-Gradient-Elementen und minimalistischen grafischen Formen. Ziel war eine moderne, warme und sichere Gestaltung, die unterstützt ohne zu überfordern.


Website & digitale Plattform
Neben dem Branding entwickelten wir auch die komplette Website und digitale Kommunikation des Projekts. Besonderer Fokus lag dabei auf Sicherheit, Niederschwelligkeit und Vertrauen. Die Plattform wurde bewusst ruhig, zugänglich und ressourcenschonend gestaltet und berücksichtigt Themen wie Datenschutz, Anonymität und einfache Orientierung von Beginn an. Ziel war es, einen digitalen Raum zu schaffen der informiert, unterstützt und gleichzeitig Sicherheit vermittelt. Zusätzlich entwickelten wir sämtliche Texte, Informationsmaterialien sowie die gesamte begleitende Kommunikation für Social Media und Öffentlichkeitsarbeit.



Kommunikation & Organisation
Mutausbruch ist kein klassisches PR-Projekt und keine symbolische Kampagne. Das Projekt wurde vollständig von Ecosocial Mind konzipiert, aufgebaut und organisiert. Von der ersten Idee bis zur laufenden Umsetzung. Neben Branding, Website und Kommunikation übernahmen wir unter anderem Projektmanagement, Förderkommunikation, Pressearbeit, Drucksorten, Social Media, Fotografie, Netzwerkaufbau sowie die organisatorische Planung und Begleitung der Treffen. Zusätzlich wurde eigens für das Projekt eine Sozialarbeiterin angestellt.
Finanziert wird Mutausbruch teilweise durch Förderungen der Stadt Graz (Referat Frauen & Gleichstellung sowie das Amt der Bürgermeisterin). Ein großer Teil der Finanzierung wird jedoch direkt durch die Einnahmen von Ecosocial Mind getragen. Für Teilnehmer*innen ist das Angebot vollständig kostenlos.
Wir machen Mutausbruch nicht weil es zu unserer Marke passt. Wir machen es weil wir davon überzeugt sind dass es gebraucht wird. Weil Kommunikation helfen kann. Und weil gesellschaftliche Verantwortung nicht bei Kund*innenprojekten endet.


Wirkung
& Zukunft
Seit dem Start 2024 ist rund um Mutausbruch ein wachsendes Netzwerk aus Teilnehmer*innen, Unterstützer*innen und Multiplikator*innen entstanden. Das Projekt erhielt viel positive Resonanz und Wertschätzung, sowohl von Betroffenen als auch von Fachstellen und anderen Organisationen. Langfristig soll Mutausbruch als Best-Practice-Modell weiterentwickelt werden. Ziel ist es, Erfahrungen, Strukturen und Erkenntnisse so aufzubereiten, dass ähnliche Projekte künftig auch in anderen Städten und Regionen umgesetzt werden können. Neben konkreter Unterstützung steht dabei auch die gesellschaftliche Enttabuisierung von Gewalt sowie der Aufbau langfristig gesunder sozialer Gemeinschaften im Mittelpunkt.






